Corona Schnelltest-Zentrum Porz

FAQ – häufige Fragen rund um unseren Corona Schnelltest

Wer kann sich testen lassen?

Alle Personen ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland können sich testen lassen. (Stand: 17.03.2021)

13.04.2021: ab heute können sich alle Personen ab 14 Jahren testen lassen.

16.04.2021: ab heute können sich alle Personen ab 12 Jahren testen lassen.

01.07.2021: ab heute können sich alle Personen ab 6 Jahren testen lassen.

Testung von Jugendlichen (6 bis unter18 Jahren): Bitte bringt eine Einverständniserklärung Eurer Erziehungsberechtigten mit, z.B. durch eine zusätzliche Unterschrift auf dem Ticket. Oder registriert Euch online – die E-Mail-Adresse eines registrierten Erziehungsberechtigten muss mit angegeben werden, der dies dann bestätigt.

Was kostet der Test?

Ab dem 13.11.2021 gibt es wieder einen kostenfreien Test pro Bürger pro Woche (Bürgertest). Weitere Tests pro Woche kosten 15,- Euro, zahlbar in Bar.

Kostenfrei bleibt der Test für:

  • Personen, die zum Zeitpunkt der Testung noch keine zwölf Jahre alt sind oder erst in den letzten drei Monaten vor der Testung zwölf Jahre alt geworden sind. (Auszuweisen mit Schülerausweis, Kinderreisepass)
  • Bis zum 31. Dezember 2021 alle Personen, die zum Zeitpunkt der Testung noch minderjährig sind sowie Schwangere.
  • Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation zum Zeitpunkt der Testung nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können. Das gilt insbesondere bei einer Schwangerschaft im ersten Schwangerschaftsdrittel, da die Ständige Impfkommission für diesen Zeitraum bislang keine generelle Impfempfehlung ausgesprochen hat. Die kostenlose Testmöglichkeit besteht auch dann, wenn wegen einer medizinischen Kontraindikation eine Impfung in den letzten drei Monaten vor der Testung nicht möglich war.
  • Vormals Schwangere und Stillende. Für diese Personengruppe erfolgte eine generelle Impfempfehlung durch die STIKO erst am 10. September 2021. Bis zu dieser Empfehlung bestand eine medizinische Kontraindikation im Sinne des neuen § 4a Nummer 2 der TestV. Die in dieser Vorschrift verankerte Übergangsfrist von 3 Monaten beginnt damit erst am 10. September 2021 zu laufen, so dass noch bis zum 10. Dezember 2021 ein Anspruch auf kostenlose Testung besteht. (Der Stichtag der Bekanntgabe der Empfehlung wird ggf. durch das BMG noch einmal nach hinten korrigiert, bitte beachten.) Die Anspruchsberechtigung kann in diesem Fall durch den Mutterpass belegt werden, aus dem die vorangegangene Schwangerschaft hervorgeht.
  • Personen, die sich wegen einer nachgewiesenen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 selbst in Absonderung begeben mussten. Hier ist als Nachweis der Bescheid über die Quarantäne vorzulegen.
  • Bis zum 31. Dezember Studierende aus dem Ausland, die sich für ein Studium in Deutschland aufhalten und mit in Deutschland nicht anerkannten Impfstoffen (z.B. Sputnik) geimpft wurden.
  • Personen, die an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an solchen Studien teilgenommen haben. Der Nachweis erfolgt durch Vorlage einer Bescheinigung des Studieninstituts.

Wie läuft der Test ab?

Buchen Sie nach Möglichkeit bitte online einen Testtermin, um Zeit vor Ort zu sparen.

Sie können aber auch direkt bei uns vorbei kommen – wenn die terminliche Situation es zulässt, erfassen und testen wir Sie direkt. Bringen Sie bitte auf jeden Fall ein gültiges Ausweisdokument mit.

Für den Antigentest entnehmen wir Ihnen eine Probe mittels Mund-Nasenabstrich. Direkt danach dürfen bzw. müssen Sie unser Testzentrum wieder verlassen.

Das Teststäbchen wird in eine Pufferlösung gegeben, in der sich eventuell vorhandene Viruspartikel lösen. Diese übertragen wir auf eine Schnelltestkartusche, die eventuell vorhandene Coronavirus-Proteine feststellt. Das Ergebnis wird dann von uns erfasst und per E-Mail an Sie übermittelt.

Sofern Sie keine E-Mail-Adresse haben, können Sie das Ergebnis unter Vorlage Ihres Ausweisdokumentes später am Tag bei uns abholen.

Tut der Test weh?

Jein. Der Abstrich wird von unserem geschulten Personal mit einem Lächeln aus dem hinteren Nasen- oder Rachenraum entnommen. Die meisten Patienten spüren nicht viel von der Probenentnahme, aber je nach Sensibiltät kann der Abstrich auch als unangenehm empfunden werden. Dieses Gefühl verschwindet allerdings meist nach einigen Sekunden wieder.

Welchen Test führen wir durch?

Wir bieten zur Zeit den Antigen-Schnelltest an. Ab wann wir zusätzlich PCR-Tests anbieten können, wird aktuell geklärt. (Stand 17.03.2021)

Es gibt drei etablierte Corona-Testverfahren: Antigen-Tests, PCR-Tests und Antikörpertests.

Antigen-Tests können den Erreger direkt anhand von Eiweißfragmenten nachweisen uns sind sinnvoll, um bei Personen ohne akuten Symptomen eine Infektion nachzuweisen. Für die Probenentnahme ist eine medizinische Schulung notwendig, weshalb der Antigen-Test für den privaten Gebrauch nicht empfohlen wird.

Die PCR-Tests (Polymerasekettenreaktion) dienen dem direkten Erregernachweis, die Proben werden im Labor analysiert. Auch hier kann eine aktuelle Infektion nachgewiesen werden, da der Test bestimmte Abschnitte der Erbinformationen feststellt. PCR-Schnelltests nutzen die gleiche Methode, können aber ohne Labor durchgeführt werden.

Mit einem Antikörpertest kann auch nach einer überstandenen Corona-Infektion nachgewiesen werden, ob der Patient an Corona erkrankt war. Diese Tests sind nur sinnvoll, um die Dunkelziffer der Infektionen in der Bevölkerung nachträglich zu ermitteln.

Wie sicher ist der Antigen-Schnelltest?

Die von uns verwendete nTests sind beim BfArM zugelassen. Laut Hersteller weist der aktuell von uns eingesetzte Antigen-Schnelltest eine klinischen Sensitivität von 98,5 % und eine klinische Spezifität von 99,9 % auf und ist vom Paul-Ehrlich-Institut evaluiert. Die Sensitivität zeigt an, ob alle Kranken auch als Kranke erkannt werden. Die Spezifität gibt an, ob alle gesunden, getesteten Menschen auch als Gesunde erkannt werden.

Bitte beachten Sie aber, dass die Antigen-Konzentration im Verlauf der Erkrankung schwanken kann und unter die Nachweisgrenze des Antigen-Tests fallen kann. Eine mögliche Infektion kann aufgrund negativer Testergebnisse daher nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Bei einem positiven Ergebnis des Antigen-Schnelltests muss ein weiterer PCR-Test im Labor gemacht werden. Denn der Antigen-Test kann falsch positiv ausfallen, wenn eine Infektion mit einem anderen, ähnlichen Coronavirus stattgefunden hat. Bei zu wenig Viruslast im Rachenabstrich ist auch ein falsch negatives Ergebnis möglich.

Wann darf ich mich nicht testen lassen?

Wenn Sie akute Symptome einer möglichen COVID-19 Erkrankung aufweisen (trockener Husten, Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Fieber, Kurzatmigkeit, Hals- und Kopfschmerzen, Geruchs- und Geschmacksverlust, Übelkeit, Erbrechen, Nasenverstopfung, Durchfall), bitten wir Sie, nicht zur Testung zu erscheinen und stattdessen Ihren Hausarzt oder die 116 117, die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, anzurufen.

Wie lange ist der Test gültig?

Der Test ist ausschließlich eine Momentaufnahme für den Zeitpunkt der Testung.

Es ist nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft bei einem negativen Testergebnis allerdings für einen Zeitraum von 24 bis zu 48 Stunden unwahrscheinlich, dass Sie eine andere Person anstecken.